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Ein Tag am Schlossteich

Mit dem 4minütigen Zeitraffer-Video “Ein Tag am Schlossteich” von Salamandr gibt´s einige schöne Sommerimpressionen vom Innenstadt-Gewässer rund um die Schloßteichinsel

Das Schloßteichgelände gehörte von Beginn an zum Chemnitzer Kloster. Abt Heinrich von Schleinitz ließ 1493 den Schloßteich als Fischteich für das Kloster anlegen. Um den Schloßteich floss der Pleißenbach herum, der auch noch heute den Teich bewässert. Nach der Auflösung des Klosters wurde der Teich dem Amt Chemnitz unterstellt und 1860 von der Stadt Chemnitz aufgekauft und in ein Erholungsgebiet umgebaut. Auf der Schloßteichinsel entstand 1913 der Zipper-Brunnen und nach dem Zweiten Weltkrieg ein neuer Konzert-Pavillon.

Durch den Konkurs der „Sächsischen Maschinenfabrik A.G.“ und dem einhergehenden Abbruch der Fabrikhallen am Schloßteich, konnte ab 1930 der Schloßteichpark erweitert werden. Es wurde eine Brunnenanlage geschaffen, an deren Fuße die 1868 geschaffene Figurengruppe „Die vier Tageszeiten“ von Johannes Schilling aufgestellt wurde. Diese standen zunächst auf dem Treppenaufgang der Brühlschen Terrasse in Dresden (1872-1897), dort stehen seitdem bronzene Abgüsse), wurden dann 1898 der Stadt Chemnitz geschenkt und auf dem Theaterplatz, an der Stelle des heutigen „Chemnitzer Hof“ aufgestellt.

Eine Ernst Thälmann-Skulptur befindet sich am Eingang des Schloßteichparkes Promenadenstraße / Arndtplatz. Unweit davon sind die Schloßteichhallen für Messeveranstaltungen in der DDR-Zeit entstanden.

Während der wärmeren Jahreszeiten können am Schloßteich Ruder- und Paddelboote ausgeliehen werden. Im Winter wird der vereiste Schloßteich von den Chemnitzern gern als Eislauffläche genutzt. (Wikipedia)

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