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Eröffnung des LAM Schocken auf 2014 verschoben

Die Eröffnung des Landesarchäologiemuseums im Kaufhaus Schocken soll sich erneut auf Anfang 2014 verschieben. Die Baukosten belaufen sich laut Bauherr GGG weiterhin auf 31 Millionen Euro. Der Vorplatz konnte wegen Lieferschwierigkeiten bei Material noch nicht fertiggestellt werden und sorgt für einen Verkehrsengpass an der Kreuzung Brücken-/Bahnhofstraße.

Aber das ist nicht das einzige Chemnitzer Bauprojekt mit Verzug, ebenfalls verschoben auf dieses Jahr wurde die Wiedereröffnung der Pablo-Neruda-Grundschule. Bei der Körperbehindertenschule auf dem ehemalige Kasernengelände an der Heinrich-Schütz-Straße geht es seit dem Spatenstich im August 2012 gut voran. Das Areal ist völlig beräumt und planiert, ab März soll der Rohbau beginnen. Die Fertigstellung ist für August 2014 vorgesehen. Die Jugendherberge am Getreidemarkt hat im Juni 2012 ebenfalls verspätet ihren Betrieb aufgenommen.

Die Arbeiten am Bunten Schornstein liegen im Plan und im Herbst 2013 soll die Lichterkette installiert werden.

Ab Sommer 2013 soll der Verkehr provisorisch über die neue Brücke am Dresdner Platz rollen. Danach werden die Behelfsbrücke und die umfangreichen Nebenanlagen der Baustelle zurückgebaut. Die Fertigstellung des Brückenneubaus ist für Ende 2013 vorgesehen.

Anfang Dezember 2013 war die Umgestaltung der Ermafa-Passage fertig und am Johannisplatz wird ein neues Parkhaus gebaut. Im Rawema-Haus zogen zahlreiche gewerbliche Mieter vom Hotel bis zum italienischen Eiscafé ein und im Zwischenbau sowie dem ehemaligen Staatsbankgebäude gibt neue gastronomische Angebote.

Trotz etwa 30.000 leerstehender Wohnungen wird Bedarf für Neubau gesehen, zum einen für hochwertig ausgestattete größere Einheiten und zum anderen für Wohnen im Alter. Ein privater Investor realisiert mit einem Neubau an der Schloßstraße gerade das nach langer Zeit erste Wohnprojekt in der Innenstadt.

Die unweit befindliche Färberei Theodor Hasse wird nicht zu “Wohnen am Fluss” ausgebaut, sondern soll bis 2014 einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden.

Auf innerstädtischen Brachflächen zwischen Bernhard- und Charlottenstraße entsteht eine größere Eigenheimsiedlung, ebenso auf der Humboldthöhe.

Die GGG will 2013 fast 30 Millionen Euro in die Aufwertung ihres Bestands investieren. Geplant sind laut Geschäftsführerin Simone Kalew beispielsweise Angebote für junge Menschen am Brühl und für Familien in Altendorf. Rollstuhlgeeignete, barrierearme und seniorenfreundliche Wohnungen sollen in verschiedenen Stadtteilen entstehen.

Die Chemnitzer Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft (CAWG) reisst bis Ende März den Wohnblock Artur-Strobel-Straße 5-15 an, baut auf der frei werdenden Fläche Carports und Pkw-Stellplätze für die Bewohner ihrer umliegenden Häuser und legt 15 Hausgärten sowie einen neuen Kinderspielplatz an.

Quelle: Wochenspiegel
Foto: Schocken

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