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Skimming

Mehr als 40 Chemnitzer sind Opfer eines erneuten Geldautomaten-Betrugs geworden. Unbekannte hatten in einer Bank am Markt einen Automaten so präpariert, daß er EC-Karten auslesen und die PIN-Nummern ausspähen konnte. Mit diesen Daten stellten die Täter eigene Geldkarten her und hoben in den USA insgesamt 80.000 Euro ab. Die betroffenen Karteninhaber müssen sich unterdessen keine Sorgen machen, Banken ersetzen in solchen Fällen den Schaden.

Besonders gefährdet sind Bankautomaten, die direkt an öffentlichen Straßen installiert sind und nicht im Vorraum eines Bankgebäudes stehen. Die Polizei warnt auch besonders vor Geldautomaten, die nicht videoüberwacht sind, z.B. die meisten Automaten der Postbank. Die Betrüger agieren vornehmlich außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende, da dort die Wahrscheinlichkeit gering ist, bei der Verwendung der Skimming-Geräte vom Fachpersonal ertappt zu werden.

Seit Geldautomaten vermehrt mit Antiskimming-Vorrichtungen ausgerüstet wurden, tauschen die Täter nun vermehrt die Türöffner zum Bankeingang aus. Der manipulierte Türöffner liest die Kartendaten aus, eine Minikamera zeichnet die PIN-Eingabe auf. Viele Banken haben deshalb die Türöffner am Bankeingang abgebaut.

Inzwischen haben die Täter das Ausspähen der PIN mit einer Minikamera nicht mehr nötig. Sie bauen einfach eine falsche Tastatur ein, welche die Ziffernfolge der PIN speichert. Hier gibt´s Informationen wie man sich dagegen schützen kann

Quelle: dpa / radiochemnitz

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